BERLINKAMINE Ratgeber

Wie läuft ein Kamineinbau ab?

Von der ersten Idee bis zum ersten Feuer besteht ein Kaminprojekt aus mehreren Schritten. Feuerstätte, Aufstellort, Schornstein und fachgerechte Umsetzung müssen dabei zusammenpassen.

Stand: September 2026

Der Ablauf

Planen.
Abstimmen.
Einbauen.

Ein Kamineinbau beginnt lange vor der eigentlichen Montage.

Zuerst wird geklärt, welche Feuerstätte gewünscht ist und wo sie im Gebäude sinnvoll positioniert werden kann.

Danach werden Schornstein, technische Voraussetzungen und konkrete Umsetzung betrachtet. Erst wenn diese Punkte zusammenpassen, sollte das endgültige Kaminmodell ausgewählt und die Montage vorbereitet werden.

BERLINKAMINE organisiert das Gesamtprojekt.

Beratung, Planung, Produktauswahl und Lieferung werden durch BERLINKAMINE begleitet. Die fachgerechte Montage erfolgt durch geeignete Fachunternehmen und Partner.

Vom Wunsch zum Feuer

Ein typischer Kamineinbau in sieben Schritten.

01 Beratung

Wünsche, Nutzung und Gebäudesituation werden besprochen.

02 Aufstellort

Der passende Platz für die Feuerstätte wird eingegrenzt.

03 Schornstein

Vorhandene oder neu benötigte Abgasführung wird berücksichtigt.

04 Auswahl

Die konkrete Feuerstätte wird passend zum Projekt gewählt.

05 Vorbereitung

Lieferung und fachgerechte Umsetzung werden organisiert.

06 Montage

Feuerstätte und erforderliche Komponenten werden fachgerecht eingebaut.

07 Prüfung

Vor der ersten Nutzung wird die neue Feuerungsanlage entsprechend überprüft.

Schritt 01

01

Beratung: Was soll der Kamin eigentlich können?

Am Anfang steht nicht das konkrete Modell, sondern die gewünschte Nutzung.

Soll das Feuer hauptsächlich Atmosphäre schaffen? Soll regelmäßig geheizt werden? Wird ein klassischer Kaminofen gewünscht oder soll eine individuell gestaltete Kaminanlage entstehen?

Diese Fragen bestimmen, welche Bauart später überhaupt sinnvoll ist.

Beratung & Planung

Schritt 02

02

Aufstellort: Wo kann die Feuerstätte sinnvoll stehen?

Der Wunschplatz wird nicht allein nach optischen Gesichtspunkten ausgewählt.

Relevant sind unter anderem Raumaufteilung, angrenzende Bauteile, Boden, notwendige Sicherheitsabstände und die Verbindung zur Abgasanlage.

Gerade bei bestehenden Häusern kann es sinnvoll sein, mehrere mögliche Positionen miteinander zu vergleichen.

Schritt 03

03

Schornstein: Wie werden die Abgase abgeführt?

Feuerstätte und Schornstein müssen technisch zusammenpassen.

Ist bereits ein Schornstein vorhanden, muss geklärt werden, ob er für die geplante Feuerstätte geeignet ist.

Fehlt eine geeignete Abgasanlage, kann beispielsweise ein zusätzlicher Edelstahlschornstein Bestandteil des Kaminprojekts werden.

Frühzeitige Abstimmung

Der Bezirksschornsteinfeger sollte nicht erst nach der Montage beteiligt werden.

Bei einem neuen Kaminprojekt ist es sinnvoll, die zuständige bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin beziehungsweise den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger bereits während der Planung einzubeziehen.

So können Feuerstätte, Anschluss und Abgasführung frühzeitig auf die geplante Einbausituation abgestimmt werden.

Das reduziert das Risiko, dass nach der Montage noch Änderungen notwendig werden.

Schritt 04

04

Feuerstätte auswählen: Jetzt wird das konkrete Modell interessant.

Erst wenn Nutzung, Raum und Schornstein eingeordnet sind, lässt sich die Auswahl sinnvoll eingrenzen.

Dann können Leistung, Bauart, Hersteller, Ausstattung und Gestaltung miteinander verglichen werden.

Schritt 05

05

Projekt vorbereiten: Lieferung und Umsetzung koordinieren.

Ist die Planung abgeschlossen, wird der tatsächliche Leistungsumfang des Projekts festgelegt.

Dazu gehören je nach Vorhaben Feuerstätte, Anschlusskomponenten, Schornsteinlösung und die für die Montage benötigten Arbeiten.

BERLINKAMINE organisiert die Lieferung und koordiniert die fachgerechte Umsetzung mit geeigneten Fachunternehmen und Partnern.

Schritt 06

06

Montage: Aus der Planung wird die Feuerstätte.

Bei der Montage wird die Feuerstätte am vorgesehenen Standort eingebaut beziehungsweise aufgestellt und mit der geplanten Abgasanlage verbunden.

Bei individuell aufgebauten Kaminen kommen weitere konstruktive und gestalterische Arbeiten hinzu.

Die konkrete Ausführung richtet sich deshalb nach der gewählten Feuerstätte und der jeweiligen Gebäudesituation.

BERLINKAMINE führt die Montage nicht als behaupteter eigener Meisterbetrieb aus, sondern organisiert die fachgerechte Umsetzung mit geeigneten Fachunternehmen und Partnern.

Schritt 07

07

Prüfung: Vor dem ersten regulären Betrieb.

Neu errichtete oder wesentlich geänderte Feuerungsanlagen müssen vor ihrer ersten Inbetriebnahme entsprechend überprüft werden.

Dabei werden Feuerstätte, Anschluss und Abgasanlage als zusammengehörendes System betrachtet.

Erst danach ist das Kaminprojekt technisch abgeschlossen und die Feuerstätte kann entsprechend der vorgesehenen Nutzung betrieben werden.

Dauer

Wie lange dauert ein Kamineinbau?

Dafür gibt es keine seriöse pauschale Zeitangabe.

Ein freistehender Kaminofen mit bereits geeigneter Abgasanlage verursacht einen anderen Planungs- und Montageumfang als ein individuell aufgebauter Kamin mit zusätzlichem Schornstein.

Zum Gesamtzeitraum gehören außerdem Produktauswahl, Lieferzeit, Terminabstimmung und gegebenenfalls weitere Facharbeiten.

Kosten

Wann kennt man den tatsächlichen Preis?

Eine belastbare Kalkulation ist erst möglich, wenn Feuerstätte, Einbausituation, Schornstein und Montageaufwand bekannt sind.

Deshalb kann der reine Gerätepreis nur einen Teil des tatsächlichen Budgets abbilden.

Besonders ein zusätzlich benötigter Schornstein oder eine individuell aufgebaute Kaminanlage kann den Projektumfang deutlich verändern.

Was kostet ein Kamin mit Einbau?

Bestandsgebäude

Läuft ein nachträglicher Kamineinbau anders ab?

Der grundsätzliche Ablauf ist ähnlich. Im Bestand müssen vorhandene Voraussetzungen jedoch stärker berücksichtigt werden.

Dazu gehören beispielsweise der vorhandene Schornstein, mögliche Leitungswege, Wand- und Bodenaufbau sowie die Position der neuen Feuerstätte.

Ist kein geeigneter Schornstein vorhanden, muss zusätzlich eine neue Abgasführung geplant werden.

Kamin nachträglich einbauen

Gute Vorbereitung

Was hilft beim ersten Beratungsgespräch?

01 Adresse

Wo befindet sich das Gebäude?

02 Wunsch

Kamin, Kaminofen oder noch völlig offen?

03 Aufstellort

In welchem Raum soll die Feuerstätte stehen?

04 Schornstein

Ist bereits eine Abgasanlage vorhanden?

05 Fotos

Bilder von Raum und Gebäudesituation können die erste Einschätzung erleichtern.

Berlin & Brandenburg

Ein Ansprechpartner für das Kaminprojekt.

BERLINKAMINE begleitet Kaminprojekte von der ersten Beratung über Produktauswahl und Planung bis zur Lieferung und Organisation der fachgerechten Montage durch geeignete Fachunternehmen und Partner.

BERLINKAMINE Hultschiner Damm 14/16
12623 Berlin
Kamin einbauen Berlin

Häufige Fragen

Wie läuft ein Kamineinbau ab?

Typischerweise beginnt das Projekt mit Beratung und Planung. Danach werden Aufstellort, Schornstein und Feuerstätte abgestimmt. Es folgen Produktauswahl, Lieferung, fachgerechte Montage und die erforderliche Prüfung vor der ersten Nutzung.

Muss der Schornsteinfeger vor dem Einbau beteiligt werden?

Eine frühzeitige Abstimmung mit der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin beziehungsweise dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ist sinnvoll. So können Feuerstätte und Abgasanlage bereits vor der Umsetzung betrachtet werden.

Wie lange dauert der Einbau eines Kamins?

Das hängt vom Projekt ab. Ein Kaminofen mit geeigneter vorhandener Abgasanlage verursacht einen anderen Aufwand als eine individuell aufgebaute Kaminanlage oder ein Projekt mit neuem Schornstein.

Kann ein Kamin auch nachträglich eingebaut werden?

Das kann in vielen Bestandsgebäuden möglich sein. Entscheidend sind Aufstellort, Schornstein beziehungsweise mögliche neue Abgasführung und die übrigen baulichen Voraussetzungen.

Wer montiert den Kamin bei BERLINKAMINE?

BERLINKAMINE organisiert die fachgerechte Montage durch geeignete Fachunternehmen und Partner.

Wann kann der Kamin zum ersten Mal benutzt werden?

Die neu errichtete beziehungsweise wesentlich geänderte Feuerungsanlage muss vor der ersten regulären Inbetriebnahme entsprechend überprüft werden. Danach kann die Feuerstätte gemäß den Vorgaben betrieben werden.

Ihr Kaminprojekt

Vom ersten Gedanken bis zum ersten Feuer.