BERLINKAMINE Ratgeber
Kamin nachträglich einbauen: Was ist im bestehenden Haus möglich?
Auch in einem bestehenden Gebäude kann ein Kamin oder Kaminofen nachträglich möglich sein. Entscheidend sind Aufstellort, Schornstein, Verbrennungsluft, Brandschutz und die konkrete bauliche Situation.
Die kurze Antwort
Ja.Ein Kamin lässt sich häufig auch später in ein Haus integrieren.
Ein Neubau ist keine Voraussetzung für einen Kamin. Entscheidend ist vielmehr, ob am gewünschten Standort eine geeignete Feuerstätte sicher aufgestellt und eine passende Abgasführung hergestellt werden kann.
Ist bereits ein geeigneter Schornstein vorhanden, kann die Ausgangslage vergleichsweise einfach sein. Fehlt ein nutzbarer Schornstein, kann je nach Gebäude eine zusätzliche Schornsteinlösung geplant werden.
Sinnvoll ist, zunächst Aufstellort, Abgasführung und technische Voraussetzungen zu klären. Erst danach sollte die konkrete Feuerstätte ausgewählt werden.
Voraussetzungen
Fünf Punkte entscheiden, ob die Nachrüstung sinnvoll geplant werden kann.
Der gewünschte Platz muss zur Feuerstätte, zum Raum und zu den notwendigen Sicherheitsabständen passen.
Die Abgase müssen über eine geeignete Abgasanlage sicher nach außen geführt werden.
Die Feuerstätte benötigt eine ausreichende Versorgung mit Verbrennungsluft.
Wandaufbau, Decken, Boden, Leitungsführung und weitere bauliche Gegebenheiten müssen berücksichtigt werden.
Leistung, Bauart und Anschluss müssen zum Aufstellraum und zur Abgasanlage passen.
Ausgangslage 01
Ein Schornstein ist bereits vorhanden.
Ein vorhandener Schornstein bedeutet nicht automatisch, dass jede Feuerstätte daran angeschlossen werden kann.
Es muss geklärt werden, ob die vorhandene Abgasanlage für die geplante Feuerstätte geeignet ist. Dabei spielen unter anderem Querschnitt, Verlauf, Zustand und die konkrete Anschlussmöglichkeit eine Rolle.
Deshalb gehört die Schornsteinfrage an den Anfang der Planung und nicht erst an das Ende.
Schornsteinlösungen ansehenAusgangslage 02
Es gibt keinen passenden Schornstein.
Das bedeutet nicht automatisch das Ende des Kaminprojekts. Bei Bestandsgebäuden kann eine zusätzliche Abgasanlage Teil der Nachrüstung sein.
Eine mögliche Lösung kann beispielsweise ein außen am Gebäude geführter Edelstahlschornstein sein. Ob dies beim konkreten Gebäude sinnvoll und technisch umsetzbar ist, muss projektspezifisch geplant werden.
Aufstellort
Der schönste Platz ist nicht automatisch der richtige.
Wo ein Kamin oder Kaminofen stehen soll, wird häufig zunächst nach gestalterischen Gesichtspunkten entschieden.
Für die Planung müssen jedoch zusätzlich die Lage des Schornsteins beziehungsweise der möglichen Abgasführung, angrenzende Bauteile, Boden und Sicherheitsabstände berücksichtigt werden.
Gerade beim nachträglichen Einbau lohnt es sich deshalb, mehrere mögliche Positionen im Raum zu prüfen.
Luftversorgung
Ein Kamin braucht nicht nur einen Schornstein.
Für die Verbrennung benötigt eine Feuerstätte ausreichend Sauerstoff. Bei der Planung muss deshalb auch geklärt werden, wie die notwendige Verbrennungsluft bereitgestellt wird.
Besondere Aufmerksamkeit ist erforderlich, wenn im Gebäude beispielsweise eine Lüftungsanlage, eine Dunstabzugshaube oder andere raumluftabsaugende Einrichtungen betrieben werden.
Solche Anlagen können die Druckverhältnisse im Gebäude beeinflussen. Feuerstätte und Lüftung müssen deshalb gemeinsam betrachtet werden.
Welche Feuerstätte?
Nachrüsten heißt nicht automatisch Kaminofen.
Je nach Raum, Gestaltung und technischen Voraussetzungen kommen unterschiedliche Lösungen infrage.
Frühzeitig einbeziehen
Vor demersten Feuer.
Der Bezirksschornsteinfeger gehört in die Planung.
Bei einer neuen Feuerstätte sollten die technischen Voraussetzungen frühzeitig mit der zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin beziehungsweise dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger abgestimmt werden.
Neu errichtete oder wesentlich geänderte Feuerungsanlagen einschließlich Kaminöfen, Schornsteinen und Abgasleitungen müssen vor der ersten Inbetriebnahme überprüft werden.
Dabei werden unter anderem die sichere Benutzbarkeit der Anlage, der Anschluss und die Abgasführung betrachtet.
Kamin nachrüsten in Berlin
Betriebssicher und brandsicher planen.
Für Berliner Gebäude gilt grundsätzlich: Feuerstätten und Abgasanlagen müssen betriebs- und brandsicher ausgeführt sein.
Bei einem nachträglichen Kaminprojekt müssen deshalb Gebäude, Aufstellraum, Feuerstätte und Abgasführung als zusammengehöriges System betrachtet werden.
BERLINKAMINE begleitet solche Projekte in Berlin und Brandenburg von der Beratung über die Planung und Produktauswahl bis zur Organisation der fachgerechten Montage.
Kamin einbauen BerlinSo gehen wir vor
Vom Kaminwunsch zur nachgerüsteten Feuerstätte.
Wunsch besprechen
Welche Feuerstätte ist gewünscht und wo soll sie ungefähr stehen?
Voraussetzungen klären
Aufstellort, Gebäude, Verbrennungsluft und vorhandener Schornstein werden betrachtet.
Lösung planen
Feuerstätte und gegebenenfalls zusätzliche Schornsteinlösung werden aufeinander abgestimmt.
Umsetzung organisieren
BERLINKAMINE organisiert Lieferung und fachgerechte Montage durch geeignete Fachunternehmen und Partner.
Prüfung
Vor der ersten Inbetriebnahme erfolgt die erforderliche Überprüfung der neuen Anlage.
Kosten
Was kostet die Nachrüstung?
Eine pauschale Summe ist beim nachträglichen Einbau nicht sinnvoll. Zwei äußerlich ähnliche Häuser können völlig unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen.
Besonders relevant sind der Preis der Feuerstätte, die vorhandene oder neu benötigte Abgasführung, der Montageaufwand und mögliche zusätzliche bauliche Arbeiten.
Was kostet ein Kamin mit Einbau?Vor dem Beratungsgespräch
Vier Informationen helfen bei der ersten Einschätzung.
Einfamilienhaus, Doppelhaus oder eine andere Gebäudesituation?
In welchem Raum und an welcher Stelle soll die Feuerstätte ungefähr stehen?
Ist bereits ein Schornstein vorhanden und wo verläuft er?
Besteht bereits eine Vorstellung von Kamin, Kaminofen oder Pelletofen?
Persönliche Planung
Nicht jedes Haus braucht dieselbe Lösung.
BERLINKAMINE berät zu nachträglichen Kaminprojekten in Berlin und Brandenburg. Im ersten Schritt klären wir, welche Feuerstätte gewünscht ist und welche Voraussetzungen am Gebäude vorhanden sind.
12623 Berlin Beratung & Planung
Häufige Fragen
Kann man in jedem Haus nachträglich einen Kamin einbauen?
Nicht pauschal. Ob ein Kamin nachgerüstet werden kann, hängt unter anderem vom Aufstellort, der Abgasführung, Verbrennungsluftversorgung und den baulichen Voraussetzungen ab.
Kann ich einen Kamin einbauen, wenn kein Schornstein vorhanden ist?
Ein fehlender geeigneter Schornstein schließt ein Kaminprojekt nicht automatisch aus. Je nach Gebäude kann eine zusätzliche Abgasanlage, beispielsweise ein Edelstahlschornstein, geplant werden.
Muss der Schornsteinfeger vor dem Einbau informiert werden?
Eine frühzeitige Abstimmung mit der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin beziehungsweise dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger ist sinnvoll. Die neue oder wesentlich geänderte Feuerungsanlage muss vor ihrer ersten Inbetriebnahme überprüft werden.
Ist ein Kaminofen einfacher nachzurüsten als ein eingebauter Kamin?
Ein freistehender Kaminofen kann einen geringeren baulichen Gestaltungsaufwand verursachen als eine individuell aufgebaute Kaminanlage. Entscheidend bleiben jedoch Aufstellort, Schornstein und die jeweiligen technischen Voraussetzungen.
Was kostet es, einen Kamin nachträglich einzubauen?
Die Kosten hängen von Feuerstätte, Einbausituation, Schornstein und Montageaufwand ab. Besonders ein zusätzlich benötigter Schornstein kann den Umfang des Projekts deutlich verändern.
Wer führt den Einbau bei BERLINKAMINE aus?
BERLINKAMINE übernimmt Beratung, Planung, Verkauf und Lieferung und organisiert die fachgerechte Montage durch geeignete Fachunternehmen und Partner.
Kamin nachrüsten